Auf dieser Seite findest Du eine Übersicht über eventspezifische Nachhaltigkeitsstandards und adäquate Instrumente, Konzepte und Managementsysteme unternehmerischer Nachhaltigkeit.

Managementsysteme

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Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe (QuB)

Der „Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe“ (QuB) ist ein Umwelt- und Qualitätsmanagementsystem, das speziell für kleine Gewerbebetriebe entwickelt wurde. Mit der Teilnahme an QuB steigen Sie mit Ihrem Betrieb in den Managementkreislauf ein: Sie erfassen die wichtigsten Kostenträger, planen und realisieren Optimierungsmaßnahmen und verankern die Erfahrungen und Erkenntnisse für zukünftige Maßnahmen in Ihren Abläufen. Die Teilnahme am QuB wird in Hamburg finanziell durch die Behörde für Umwelt und Energie (BUE) gefördert.

Quelle & Weitere Informationen:

www.hamburg.de/qub

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klein+grün – Initialberatung für Energie und betrieblichen Umweltschutz

Im Rahmen einer 1- bis 2-stündigen Initialberatung werden eine erste Analyse sowie Tipps und Optimierungsmaßnahmen beim Energieverbrauch, bei der Beleuchtung, bei elektrischen Geräten sowie in den Bereichen Wasser, Heizung, Einkauf und Papier, Abfall, Arbeitssicherheit entwickelt.

Der Betrieb erhält im Anschluss ein Protokoll mit den wesentlichen Optimierungen, die im betrieblichen Umweltschutz möglich sind. Im Rahmen eines Auswertungsgespräches werden gemeinsam die möglichen Handlungs-Optionen entwickelt, bewertet und priorisiert.

Für Mitglieder des Clubkombinat Hamburg besteht die Möglichkeit, eine Teilförderung der klein+grün-Beratungskosten für eine Analyse des Stromverbrauches über die Clubstiftung zu erhalten.

Quelle & Weitere Informationen:

iuct.de/oekoprofit-qub-kleingruen

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© BSI Group Deutschland GmbH

Nachhaltiges Eventmanagement nach ISO 20121

Nachhaltige Veranstaltungen können groß oder klein sein, aber Vorteile können die gleichen sein. Die Norm ISO 20121 wurde für die Eventmanagementbranche entwickelt, um zu helfen, Nachhaltigkeit bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen die oberste Priorität zu geben. Kleine Unternehmen können den gleichen Standard anwenden, um die gleichen Ergebnisse zu erhalten wie größere Unternehmen.

Quelle & Weitere Informationen:

www.bsigroup.com

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© Umweltgutachterausschuss (UGA) beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Eco-Management and Audit Scheme, EMAS

Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) ist ein von den Europäischen Gemeinschaften 1993 entwickeltes Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Die aktuelle Rechtsgrundlage ist die Verordnung (EG) Nr. 1221/2009. Diese Novellierung ist am 11. Januar 2010 in Kraft getreten. Der Aufbau eines UMS und die Abläufe entsprechen seit 2001 auch bei EMAS der ISO 14001.

EMAS geht jedoch über ein reines Managementsystem hinaus: EMAS ist leistungsorientiert: Der Betrieb soll sich über die umweltgesetzlichen Anforderungen hinaus verbessern!

Quelle & Weitere Informationen:

www.emas.de

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ÖKOPROFIT® – Hamburg – Das ressourcen- und kostensparende Umweltmanagementsystem

Das „ÖKOlogische PROjekt Für Integrierte UmweltTechnik“ ist ein bundesweit erfolgreiches Programm zur Erschließung ressourcenschonender Maßnahmen und Verbesserung der betrieblichen Umweltsituation. Es ist für kleine und mittlere Betriebe der Einstieg in Umweltmanagementsysteme wie ISO 14000 oder EMAS. ÖKOPROFIT wird von vielen Kommunen finanziell gefördert. Es haben bereits mehr als 1.000 Unternehmen in ca. 50 Kommunen teil genommen. Die Teilnahme an ÖKOPROFIT wird in Hamburg finanziell gefördert.

Quelle & Weitere Informationen:

www.hamburg.de/oekoprofit

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© International Organization for Standardization

DIN ISO 26000 – Leitfaden zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen

Die Internationale Norm ISO 26000 – in Deutschland als DIN ISO 26000 veröffentlicht – ist ein freiwillig anzuwendender Leitfaden, der Organisationen dabei unterstützt, gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Sie wurde von der Internationalen Normungsorganisation (International Organization for Standardization, ISO) unter Einbindung aller Interessensgruppen und unter Mitwirkung von 450 Experten aus fast 100 Ländern in knapp sechs Jahren entwickelt.

Die Norm stellt einen international verabschiedeten ganzheitlichen Referenzrahmen für das komplexe Thema der gesellschaftlichen Verantwortung dar und wurde in Übereinstimmung mit bestehenden internationalen Dokumenten und Standards entwickelt.

Quelle & Weitere Informationen:

www.csr-in-deutschland.de, www.iso.org

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© International Organization for Standardization

DIN ISO 14001 – Umweltmanagementsystemnorm

Diese internationale Norm legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest, die es einer Organisation ermöglichen, eine Umweltpolitik und entsprechende Zielsetzungen zu entwickeln und zu verwirklichen. Dabei werden die rechtlichen Verpflichtungen und Informationen über wesentliche Umweltaspekte berücksichtigt. Sie ist auf Organisationen jeder Art und Größe sowie auf unterschiedliche geografische, kulturelle und soziale Bedingungen anwendbar. Die ISO 14001 legt allerdings keine absoluten Anforderungen für die Umweltleistung fest. So können zwei Organisationen, die ähnliche Tätigkeiten ausüben, aber unterschiedliche Umweltleistung zeigen, dennoch beide die Anforderungen der ISO 14001 erfüllen.

Quelle & Weitere Informationen:

www.umweltbundesamt.de, www.iso.org

INSTRUMENTE DES NACHHALTIGKEITSMANAGEMENT

Nachhaltigkeitsbericht

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst die Rechenschaftslegung über ökologische, soziale und ökonomische Aspekte unternehmerischen Handelns ein-
schließlich ihrer Wechselwirkungen. Um Vertrauen in das Unternehmen und seine Unternehmensleistungen aufbauen zu können, muss die Berichterstattung glaubwürdig sein. Dies kann erreicht werden durch die Ausrichtung an den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung. Sie umfassen z.B. Klarheit, Vollständigkeit, Verständlichkeit, Relevanz, Vergleichbarkeit und Kontinuität. Für den Reputationsaufbau und zur Dokumentation der Wettbewerbsfähigkeit hat die im Vergleich zu den Wettbewerbern überragende und womöglich auch prämierte Berichterstattung (z.B. durch Rankings von Nachhaltigkeitsberichten) eine Signalwirkung für die Stakeholder.

Quelle & Weitere Informationen:

http://www.econsense.de

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© Global Reporting Initiative

GRI-Richtlinien zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes

Die Global Reporting Initiative (GRI) entwickelt in einem partizipativen Verfahren Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten von Großunternehmen, kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), Regierungen und NGOs. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Dialog zu Indikatoren für die Eventindustrie. Die GRI-Richtlinien sollen nachhaltige Entwicklung weltweit unterstützen und gleichzeitig Firmen, Regierungen, Investoren, Arbeitnehmern und einer interessierten Öffentlichkeit vergleichbare Entscheidungs- und Orientierungshilfen bieten. Sie sollen Unternehmen/Organisationen bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten mit einem freiwilligen Rahmen für die Berichterstattung unterstützen. Durch die Festschreibung bestimmter Kennzahlen und Indikatoren zu wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten ihrer Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen wird die Vergleichbarkeit der Berichte erhöht.

Quelle & Weitere Informationen:

www.globalreporting.org

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Ökobilanz

Die Ökobilanz ist ein Instrument zur Erfassung, Bewertung und Abbildung von Umweltauswirkungen, die von Produkten (Life Cycle Assessment, LCA), Prozessen oder dem gesamten Unternehmen ausgehen. Als umweltbezogenes Informations- und Entscheidungsinstrument bildet es eine Grundlage für Vergleiche, Zielsetzungen, Controlling und Identifikation von Schwachstellen sowie interne und externe Kommunikationsprozesse (z.B. für Berichte).

Als Richtlinien für die Durchführung von Ökobilanzen dienen z. B. die ISO-Normen 14040 bis 14043. Die Ökobilanz beginnt mit der Zielfestlegung und Systemabgrenzung (Scoping) und baut auf der Grundlage eines Flussdiagramms (Flow Chart) von Stoff- und Energieflüssen ein Inventar (Sachbilanz) erfasster Mengenströme auf (Input-Output-Analyse).

Quelle & Weitere Informationen:

www.econsense.de

Netzwerkbildung

Netzwerke werden meist innerhalb eines Unternehmens oder zwischen Unternehmen oder anderen Organisationen eingerichtet. Der in verschiedenen Kontexten unterschiedlich belegte Begriff des Netzwerks wird hier als ein Ansatz zur Kommunikation und Kooperation zwischen Mitarbeitern von Unternehmen oder zwischen dem Unternehmen und Stakeholdern auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung verstanden. Ein Netzwerk dient grundsätzlich dem Gedanken- und Informationsaustausch sowie der Realisierung von Wettbewerbsvorteilen durch Nutzung des gemeinsam geschaffenen Informationspools. Innerhalb eines Netzwerkes gibt es typischerweise wenige formale Regeln. Es beruht auf dem freiwilligen Austausch zwischen autonomen Akteuren und lebt von gegenseitigem Vertrauenund der Offenheit seiner Teilnehmer.

Netzwerke werden ohne formal festgelegtes Vorgehen gegründet. Oftmals leitet die Initiative eines Gründers oder weniger Gründer die Etablierung eines Netzwerks ein. Die stark verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten (z.B. via Internet, E-Mail) haben die Gründung und die Unterhaltung von Netzwerken wesentlich vereinfacht und beschleunigt.

Quelle & Weitere Informationen:

www.econsense.de